Carl Grossberg

 
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Tamara de                      Lempicka                                                     - Étude pour
Tamara de Lempicka
"Étude pour "Jeune Fille dessinant" "
38.000 €
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Franz                          Radziwill                                                    - Stilleben mit Konservendose und Äpfeln / Lied an die Konservendose
Franz Radziwill
"Stilleben mit Konservendose und Äpfeln / Lied an die Konservendose "
23.000 €
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Karl                           Hofer                                                        - Früchtestillleben (Äpfel in Tüte)
Karl Hofer
"Früchtestillleben (Äpfel in Tüte) "
16.000 €
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Tamara de                      Lempicka                                                     - Jeunes filles au bain
Tamara de Lempicka
"Jeunes filles au bain "
8.500 €
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Roberto Iras                   Baldessari                                                   - Knabenbildnis
Roberto Iras Baldessari
"Knabenbildnis "
5.600 €
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Christian                      Schad                                                        - Kriegsdämonen
Christian Schad
"Kriegsdämonen "
4.200 €
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Carlo                          Mense                                                        - Pferdegruppe vor Kornfeld
Carlo Mense
"Pferdegruppe vor Kornfeld "
3.000 €
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Karl                           Hofer                                                        - Luchs
Karl Hofer
"Luchs "
2.800 €
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Carl Grossberg

Wuppertal-Elberfeld 1894
- Laon/Frankreich 1940


Carl Grossberg wird am 6. September 1894 in Elberfeld bei Wuppertal geboren. Der Künstler beginnt mit neunzehn Jahren ein Architekturstudium an den Hochschulen in Aachen und Darmstadt. Durch die Einberufung zum Kriegsdienst muss der Künstler sein Studium unterbrechen. Als Schüler von Walter Klemm an der Hochschule für bildende Künste setzt Grossberg das Studium 1919 zunächst fort. 1919 bis 1921 ist der Künstler von Schüler Lyonel Feiningers am staatlichen Bauhaus zu Weimar wo er in den Disziplinen Malerei, Dekorationsmalerei und Raumkunst ausgebildet wird. Zu Studienzwecken unternimmt Grossberg 1921 ausgedehnte Reisen nach Süddeutschland und lässt sich in der Nähe von Würzburg nieder. Um die für ihn typischen Maschinenbilder, Industrielandschaften und Stadtbilder zu malen, reist Carl Grossberg 1927 viel. Immer öfter erhält der Künstler nun Aufträge von der Industrie, so z.B. 1932 von der Norta-Tapetenfabrik im Harz und 1937 von der Firma Oetker in Bielefeld, bei der er ein eigenes Atelier bezieht. Ab 1933/34 nimmt Grossbergs Interesse an der Technik und der Industrie enzyklopädische Dimensionen an. Der Künstler setzt sich zum Ziel, die wichtigsten Industrietypen und -betriebe in Deutschland zu malen und nennt dieses Vorhaben seinen 'Industrieplan'. Durch die Herrschaft der Nationalsozialisten und den nahenden Krieg verschlechtert sich die Auftragslage Grossmanns drastisch, so dass er über verschiedene Kontakte nach Amerika versucht, seinen Plan dort zu verwirklichen. Mit der Begründung, er dürfe als Reserveoffizier das Land nicht verlassen, wir Grossberg eine Reise in die USA 1939 verweigert. Noch im selben Jahr wird Grossmann zum Kriegsdienst eingezogen. Carl Grossberg bleibt in diesen letzten Jahren kaum Zeit zu malen, auch sein letztes Aquarell bleibt so unvollendet. Zum tödlichen Schicksal wird dem Künstler ein tragischer Autounfall im Wald von Compiègne bei Laon am 19. Oktober 1940.